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Gemeinde Gottes Schweicheln

Am Eickhof 14, 32120 Hiddenhausen

Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 1 of 7

Den schmalen Lebensweg gehen

From the sermon “Mittwoch 28.10.2026” of October 28

Der Gottesdienst begann mit dem Lied 'Ich gehe den schmalen Lebensweg' - ein Weg, den Jesus selbst gebahnt hat. Dieser Weg führt sicher zum höheren, besseren Land. Doch wie ernst nehmen wir diesen Weg? David zeigt uns ein beeindruckendes Beispiel: 'Ich will nicht in die Hütte meines Hauses gehen, noch mich aufs Lager meines Bettes legen, bis ich eine Stätte finde für den Herrn zur Wohnung dem mächtigen Jakobs.' Welch ein Eifer! David wollte nicht ruhen, bis Gott eine Wohnstätte in seinem Herzen hatte. Heute ist nicht mehr ein Haus aus Stein Gottes Wohnung, sondern unser Herz. Die Frage ist: Haben wir denselben Eifer wie David? Oder begnügen wir uns mit dem Wenigen und gehen vorüber an dem, was der Herr eigentlich für uns bereitet hat - eine Herrlichkeit und Kraft, die mit Worten nicht zu beschreiben ist?

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Der Gottesdienst begann mit dem Lied 'Ich gehe den schmalen Lebensweg' - ein Weg, den Jesus selbst gebahnt hat. Dieser Weg führt sicher zum höheren, besseren Land. Doch wie ernst nehmen wir diesen Weg? David zeigt uns ein beeindruckendes Beispiel: 'Ich will nicht in die Hütte meines Hauses gehen, noch mich aufs Lager meines Bettes legen, bis ich eine Stätte finde für den Herrn zur Wohnung dem mächtigen Jakobs.' Welch ein Eifer! David wollte nicht ruhen, bis Gott eine Wohnstätte in seinem Herzen hatte. Heute ist nicht mehr ein Haus aus Stein Gottes Wohnung, sondern unser Herz. Die Frage ist: Haben wir denselben Eifer wie David? Oder begnügen wir uns mit dem Wenigen und gehen vorüber an dem, was der Herr eigentlich für uns bereitet hat - eine Herrlichkeit und Kraft, die mit Worten nicht zu beschreiben ist?

Psalm 132,3-5
Prayer

Bitte Gott, dir denselben Eifer wie David zu geben, damit du nicht ruhst, bis Er seine volle Wohnung in deinem Herzen errichten kann.

Reflect

Wie viel Eifer zeige ich darin, dass Gott vollständig in meinem Herzen Wohnung machen kann? Begnüge ich mich mit dem Wenigen?

Recording from July 19, 2026

Sermon

Sonntag 19.07.2026

Sunday, July 19, 2026
Prediger 3,1
Key Point

Die Zeit, die Gott uns schenkt, hat einen bestimmten Zweck und soll genutzt werden, um Gott zu erkennen, ihm zu gehorchen und nicht nach den Verlockungen Ägyptens (der Welt) zurückzublicken. Nur durch völlige Hingabe an Gott und Befreiung vom Erbe Ägyptens durch den Geist Christi können wir ins verheißene Land gelangen und vor Gott staunen.

Dies ist eine Aufzeichnung eines Gottesdienstes der Gemeinde Gottes Schweicheln. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Musik, gefolgt von einer ausführlichen Predigt, die sich mit dem Thema Zeit, Gottes Führung und dem geistlichen Kampf zwischen der Hingabe an Gott und der Versuchung, zurück nach "Ägypten" (Symbol für das weltliche Leben) zu blicken, befasst. Die Predigt verwendet biblische Beispiele aus dem Alten Testament, insbesondere die Geschichte des Volkes Israel beim Auszug aus Ägypten, das goldene Kalb und die Kundschafter in Kanaan. Der Prediger betont die Notwendigkeit, Gott völlig zu vertrauen, dem Erbe Ägyptens zu widerstehen und im Gehorsam zu wandeln. Nach der Hauptpredigt folgen weitere Zeugnisse von Gemeindemitgliedern über Demut, Glauben und persönliche Erfahrungen mit Gottes Führung. Es werden Fürbitten für kranke Geschwister gesprochen, darunter für Dorothea Mayer und Viktor (Geburt eines Kindes), Eduard Stremser, Valentin Wiese, Roman Baumbach und andere. Der Gottesdienst schließt mit mehreren Liedern und Gebeten. Es wird besonders auf die beginnende Ferienzeit und Schulübergänge der Kinder eingegangen, verbunden mit der Ermutigung, in allen Lebenslagen auf Gott zu vertrauen.
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Dies ist eine Aufzeichnung eines Gottesdienstes der Gemeinde Gottes Schweicheln. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Musik, gefolgt von einer ausführlichen Predigt, die sich mit dem Thema Zeit, Gottes Führung und dem geistlichen Kampf zwischen der Hingabe an Gott und der Versuchung, zurück nach "Ägypten" (Symbol für das weltliche Leben) zu blicken, befasst. Die Predigt verwendet biblische Beispiele aus dem Alten Testament, insbesondere die Geschichte des Volkes Israel beim Auszug aus Ägypten, das goldene Kalb und die Kundschafter in Kanaan. Der Prediger betont die Notwendigkeit, Gott völlig zu vertrauen, dem Erbe Ägyptens zu widerstehen und im Gehorsam zu wandeln. Nach der Hauptpredigt folgen weitere Zeugnisse von Gemeindemitgliedern über Demut, Glauben und persönliche Erfahrungen mit Gottes Führung. Es werden Fürbitten für kranke Geschwister gesprochen, darunter für Dorothea Mayer und Viktor (Geburt eines Kindes), Eduard Stremser, Valentin Wiese, Roman Baumbach und andere. Der Gottesdienst schließt mit mehreren Liedern und Gebeten. Es wird besonders auf die beginnende Ferienzeit und Schulübergänge der Kinder eingegangen, verbunden mit der Ermutigung, in allen Lebenslagen auf Gott zu vertrauen.

Main Topics (6)

1. Die Zeit und ihre Bestimmung

  • • Alles hat seine bestimmte Stunde und jedes Vorhaben seine Zeit
  • • Jede Lebensphase bringt eigene Aufgaben mit sich - für Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern
  • • Die Zeit ist von Gott gegeben und soll nicht verschwendet werden
  • • Heute ist der Tag des Heils - nicht morgen oder irgendwann

2. Das Erbe Ägyptens und die Gefahr des Zurückblickens

  • • Das Volk Israel blickte trotz Befreiung immer wieder nach Ägypten zurück
  • • Sie machten das goldene Kalb aus den Ohrringen Ägyptens
  • • Ägypten symbolisiert die Welt und ihre Verlockungen
  • • Das Erbe Ägyptens lebt in uns und muss bekämpft werden
  • • Äußerlichkeiten wie Schmuck, Kleidung zeigen oft das Innere
  • • Die heutige Christenheit kehrt zu den Wegen Ägyptens zurück

3. Der Unglaube an der Grenze Kanaans

  • • Zehn von zwölf Kundschaftern gaben einen negativen Bericht über Kanaan
  • • Sie sahen nur Riesen und befestigte Städte, nicht Gottes Macht
  • • Das ganze Volk weinte und wollte nach Ägypten zurück
  • • Nur Kaleb (treu, glaubensstark) und Joshua (Gott rettet) vertrauten Gott
  • • Durch Unglauben starben 603.550 Männer in der Wüste
  • • Nur zwei kamen ins verheißene Land

4. Staunen über Gott

  • • Gott erkennen ist die Hauptaufgabe des Menschenlebens
  • • Ohne tiefe Gotteserkenntnis wird man nicht zu Gott kommen
  • • Viele kennen Gott nur oberflächlich aus Erzählungen, nicht persönlich
  • • Wahres Staunen über Gott entsteht durch echte Begegnung mit ihm
  • • Jesus legte den Emmausjüngern das Alte Testament aus

5. Befreiung durch den Geist

  • • Das Gesetz konnte die Menschenseele nicht befreien
  • • Christus ist das vollkommene Opfer für Befreiung vom Erbe Ägyptens
  • • Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig
  • • Das Gesetz des Geistes macht frei vom Gesetz der Sünde und des Todes
  • • Ohne völlige Ausräumung des ägyptischen Erbes keine Freiheit

6. Demut und Gehorsam

  • • Wahre Demut bedeutet, allem zu glauben, was Gottes Wort verspricht
  • • Demütige dich unter die gewaltige Hand Gottes
  • • Fürchte Gott und halte seine Gebote - das gilt für alle Menschen
  • • Nicht nach eigener Vorstellung leben, sondern nach Gottes Willen
  • • Völlige Hingabe an den Herrn ist notwendig

Biblical Foundations

Direct Quotes

Prediger 3,1

Alles hat seine bestimmte Stunde und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit

5. Mose 6,6-7

Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf den Herzen tragen. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen, davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und auf den Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst

Sprüche 3,1-8

Mein Sohn, vergiss meine Lehre nicht und dein Herz bewahre meine Gebote, denn sie werden dir Verlängerung der Tage und Jahre des Lebens geben und viel Frieden bringen. Gnade und Wahrheit werden dich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals. Schreibe sie auf die Tafel deines Herzens. So wirst du Gunst und Wohlgefallen erlangen in den Augen Gottes und der Menschen. Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Erkenne ihn auf allen deinen Wegen, so wird er deine Pfade ebnen. Halte dich nicht selbst für weise, fürchte den Herrn und weiche vom Bösen. Das wird deinem Leib Heilung bringen und deine Gebeine erquicken

2. Mose 32,2-6

Aaron sprach zu ihnen, reißet ab die goldenen Ohrringe an den Ohren eurer Weiber, eurer Söhne und eurer Töchter und bringt sie zu mir. Da riss alles Volk seine goldenen Ohrringe von ihren Ohren und brachten sie zu Aaron. Und er nahm sie von ihren Händen und entwarf sie mit einem Griffel und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen, das sind deine Götter Israel, die dich aus Ägyptenland geführt haben. Da das Aaron sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach, morgen ist des Herrn Fest. Und sie standen des Morgens früh auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer

2. Mose 32,7-11

Gehe, steig hinab, denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat es verderbt. Sie sind schnell von dem Wege getreten, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben es angebetet und ihm geopfert und gesagt, das sind deine Götter Israel, die dich aus Ägyptenland geführt haben. Und der Herr sprach zu Mose, ich sehe, dass es ein halsstärkiges Volk ist. Und nun lass mich, dass mein Zorn über sie ergrimme und sie vertilge, so will ich dich zum großen Volk machen. Mose aber flehte vor dem Herrn, seinem Gott, und sprach, Ach, Herr, warum will dein Zorn ergrimmen über dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand hast aus Ägyptenland geführt

4. Mose 14,1-9

Da fuhr die ganze Gemeinde auf und schrie und das Volk weinte die Nacht. Und alle Kinder Israel murrten wieder Mose und Aaron und die ganze Gemeinde sprach zu ihnen, ach, dass wir in Ägyptenland gestorben wären oder noch stürben in dieser Wüste. Warum führt uns der Herr in dieses Land, dass wir durch Schwert fallen und unsere Weiber und unsere Kinder ein Raub werden? Ist es nicht besser, wir ziehen wieder nach Ägypten? Und einer sprach zum anderen, Lasst uns einen Hauptmann aufwerfen und wieder nach Ägypten ziehen. Mose aber und Aaron fielen auf ihr Angesicht vor der ganzen Versammlung der Gemeinde der Kinder Israel. Und Joshua, der Sohn Nuns und Kaleb, der Sohn Jefones, die auch das Land erkundet hatten, zerrissen ihre Kleider und sprachen zu der ganzen Gemeinde der Kinder Israel. Das Land, das wir durchwandelt haben, es zu erkunden, ist sehr gut. Wenn der Herr uns gnädig ist, so wird er uns in das Land bringen und es uns geben. Ein Land, darin Milch und Honig fließt. Fallet nun nicht ab von dem Herrn und fürchtet euch vor dem Volk dieses Landes nicht, denn wir wollen sie wie Brot fressen. Es ist ihr Schutz von ihnen gewichen. Der Herr aber ist mit uns. Fürchtet euch nicht vor ihnen

Lukas 24,26-27

Musste nicht Christus solches leiden und zu seiner Herrlichkeit eingehen? Und fing an von Mose und allen Propheten und legte ihnen alle Schriften aus die von ihm gesagt waren

Römer 8,1-2

So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesus sind. Die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist. Denn das Gesetz des Geistes, das da lebendig macht in Christo Jesu hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes

Prediger 3,2-10

Geboren werden hat seine Zeit und sterben hat seine Zeit. Pflanzen hat seine Zeit und ausreißen. Was gepflanzt ist, hat seine Zeit. Töten hat seine Zeit und heilen hat seine Zeit. Abbrechen hat seine Zeit und aufbauen hat seine Zeit. Weinen hat seine Zeit und Lachen hat seine Zeit, Klagen hat seine Zeit und Tanzen hat seine Zeit. Steine streuen hat seine Zeit und Steine sammeln hat seine Zeit. Umarmen hat seine Zeit und fernbleiben vom Umarmen hat seine Zeit. Suchen hat seine Zeit und Verlieren hat seine Zeit. Behalten hat seine Zeit und Wegwerfen hat seine Zeit. Zerreißen hat seine Zeit und Zunehmen hat seine Zeit. Schweigen hat seine Zeit und Reden hat seine Zeit. Lieben hat seine Zeit und Hassen hat seine Zeit. Streit hat seine Zeit und Friede hat seine Zeit. Man arbeite, wie man will, so hat man doch keinen Gewinn davon

Prediger 12,13-14

Lasst uns die Summe aller Lehre hören. Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das gilt für alle Menschen. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen. Alles, was verborgen ist, ob es gut ist oder böse

Additional references

  • → Kolosser 3 (Kinder seid gehorsam euren Eltern)
  • → Matthäus 12 (Rechenschaft für jedes unnütze Wort)
  • → Hebräerbrief (Züchtigung des Herrn)
  • → Jakobus (wenn der Herr will)

Practical Application (8)

  • 1 Die geschenkte Zeit ausnutzen: Jede Lebensphase bringt eigene Aufgaben mit sich. Nutze die Zeit, die Gott dir gibt, um ihn kennenzulernen und seinen Willen zu tun, statt sie zu verschwenden.
  • 2 Nicht nach Ägypten zurückblicken: Distanziere dich bewusst von den Verlockungen der Welt (Ägypten). Erkenne, dass die scheinbar guten Erinnerungen an die Welt trügerisch sind und die Gebundenheit der Sünde ausblenden.
  • 3 Das Erbe Ägyptens bekämpfen: Prüfe dein Leben auf äußerliche Zeichen der Weltlichkeit (Schmuck, Kleidung, Eitelkeit) und räume konsequent alles aus, was nicht Gottes Willen entspricht.
  • 4 Im Glauben wie Kaleb und Joshua leben: Sei treu und glaubensstark wie Kaleb, vertraue darauf, dass Gott rettet wie Joshua. Schaue nicht auf die Schwierigkeiten, sondern auf Gottes Macht und Verheißungen.
  • 5 Wahre Demut praktizieren: Demütige dich unter Gottes gewaltige Hand, indem du allem glaubst, was sein Wort verspricht. Glaube nicht nur mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen.
  • 6 Gottes Gebote halten: Fürchte Gott und halte seine Gebote in allen Lebensbereichen - zu Hause, in der Schule, im Beruf, im Urlaub. Sei überall ein Zeuge für Christus.
  • 7 Kinder im Glauben erziehen: Eltern und Großeltern sollen Gottes Worte ihren Kindern einschärfen und zu Hause, unterwegs, beim Niederlegen und Aufstehen davon reden.
  • 8 Auch im Urlaub Gott treu bleiben: Nutze die Urlaubszeit als Ruhe an einem stillen Ort, nicht im Trubel. Lies dort deine Bibel, bete und besuche wenn möglich Gottesdienste.

Daily bites from the week of July 20

  1. Day 1 of 7 · July 20 Alles hat seine Zeit – Leben in Gottes Zeitplan

    Der weise Salomo erinnert uns: 'Alles hat seine bestimmte Stunde und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit.' Die Zeit, die Gott uns schenkt, ist kein Zufall. Jede Lebensphase – ob Kindheit, Jugend oder Erwachsensein – hat ihre eigenen Aufgaben und Verantwortungen. Wir planen oft in die Zukunft, aber der Apostel Jakobus mahnt uns, immer hinzuzufügen: 'Wenn der Herr will'. Die Zeit ist nicht unbegrenzt. Jede Zeit bringt ihre Gelegenheiten – für Kinder, Gehorsam zu lernen; für Jugendliche, früh an den Schöpfer zu denken; für Eltern, Gottes Wort den Kindern einzuschärfen. Die Bibel sagt klar: 'Siehe, jetzt ist die angenehme Zeit. Heute ist der Tag des Heils.' Gott ruft uns heute, nicht morgen. Die Frage ist nicht, wie erfolgreich wir sind, sondern wie wir mit Gott stehen. Diese Zeit, die uns gegeben ist, möchten wir ausnutzen für Gottes Herrlichkeit.

    Prediger 3,1

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wie du die gegenwärtige Zeit, die er dir schenkt, für seine Ehre nutzen kannst.

    Reflect

    Welche Aufgabe hat Gott mir in meiner jetzigen Lebensphase gegeben, und nutze ich diese Zeit bewusst für ihn?

  2. Day 2 of 7 · July 21 Staunen über Gott oder religiöse Routine?

    Im Lied hörten wir: 'Da kann man nur staunen über Gott und über die Wunder, die er tut.' Aber staunen wir wirklich über Gott, oder ist er uns nur bekannt aus Erzählungen und religiöser Gewohnheit? Jesus legte den Emmausjüngern die Schriften aus – das Alte Testament – und zeigte ihnen Gott in seiner ganzen Herrlichkeit. Gott erkennen ist die Hauptaufgabe des Menschenlebens. Ohne tiefe Erkenntnis Gottes und echtes Staunen über ihn riskieren wir, am Ende festzustellen, dass unser christliches Leben nur Routine war. Viele sagen: 'Ich ging brav in die Kirche', aber haben sie Gott wirklich kennengelernt? Der Unterschied zwischen Lippen und Herzen wird in tieferen Wassern offenbar. Gott ist kein Mittel zum Zweck, sondern der ewige, allmächtige Schöpfer. Vor diesem Gott zu staunen bedeutet, dass er unser Bestes, Liebstes und Allerteuerestes wird.

    Lukas 24,26-27

    Prayer

    Bitte den Herrn, dir eine frische, tiefe Erkenntnis seiner Größe und Herrlichkeit zu schenken.

    Reflect

    Staune ich wirklich über Gott, oder ist mein Glaube zur religiösen Routine geworden?

  3. Day 3 of 7 · July 22 Das goldene Kalb – das Erbe Ägyptens

    Als Mose 40 Tage auf dem Berg Sinai war, wurde das Volk Israel ungeduldig. Sie hatten die zehn Plagen, den Durchgang durch das Rote Meer und mächtige Wunder Gottes erlebt. Doch schnell vergaßen sie und sagten: 'Wir wissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist. Mache uns Götter!' Sie nahmen ihre goldenen Ohrringe aus Ägypten und formten ein Kalb. Ägypten symbolisiert die Welt, die sündige Welt, die wir verlassen haben. Doch die Zeit Ägyptens hinterlässt Spuren in unserem Leben. Heute fangen manche Gläubige wieder an, sich mit den Zeichen Ägyptens zu schmücken – erst ein Ehering, dann mehr Schmuck, dann weltliche Kleidung. Sie sagen: 'Das Äußerliche hat mit dem Inneren nichts zu tun.' Aber was im Herzen ist, zeigt sich immer im Äußeren. Gott sagte zu Mose: 'Dein Volk hat es verderbt.' Der Hang nach Ägypten ist vor Gott inakzeptabel.

    2. Mose 32,1-8

    Prayer

    Bitte Gott um die Kraft, dich völlig von den Bindungen an die Welt zu lösen und nur ihm anzuhangen.

    Reflect

    Welche 'Ohrringe Ägyptens' – Spuren der Welt – trage ich noch in meinem Leben?

  4. Day 4 of 7 · July 23 Gottes Zorn und Mose Fürbitte

    Als Israel das goldene Kalb anbetete, sagte Gott zu Mose: 'Ich sehe, dass es ein halsstärkiges Volk ist. Lass mich, dass mein Zorn über sie ergrimme und sie vertilge.' Der Gott der Liebe wird zum verzehrenden Feuer wegen des Abfalls. Abtreten vom Weg Gottes und Schielen nach Ägypten – das ist für Gott ein Tabu. Er hat Ägypten nicht gerettet, sondern sein Volk aus Ägypten herausgerufen. Unsere Verbindung zur Welt ist für Gott unakzeptabel. Er wird die Eitelkeit des menschlichen Herzens, diese Ursünde 'Ihr werdet sein wie Gott', nie tolerieren. Doch Mose flehte: 'Ach Herr, warum will dein Zorn ergrimmen über dein Volk?' Gottes Zorn ist real, aber seine Gnade ist auch verfügbar. Der einzige Weg ist wahrhaftige Buße mit totaler Ausräumung des ägyptischen Erbes und dann Zuflucht zu Gott.

    2. Mose 32,9-11

    Prayer

    Danke Gott für seine Gnade und bitte ihn, dir zu helfen, kompromisslos für ihn zu leben.

    Reflect

    Wo in meinem Leben muss ich wahrhaftige Buße tun und das 'ägyptische Erbe' völlig ausräumen?

  5. Day 5 of 7 · July 24 Die zwölf Kundschafter – zehn gegen zwei

    An der Grenze Kanaans sandte Mose zwölf Kundschafter aus. Alle sahen dasselbe Land, aber zehn berichteten: 'Da sind Riesen im Land, vor denen wir uns wie Heuschrecken vorkamen. Wir haben keine Chance!' Das ganze Volk weinte die ganze Nacht. Die Macht des Einflusses – ein falsches Bild mit solch mächtiger Einwirkung! Aber Josua und Kaleb sagten: 'Das Land ist sehr gut! Wenn der Herr uns gnädig ist, wird er uns hineinbringen. Fallet nicht ab vom Herrn! Ihr Schutz ist von ihnen gewichen, der Herr aber ist mit uns. Fürchtet euch nicht!' Zwei gegen zehn. Dieselben Tatsachen, völlig unterschiedliche Perspektiven. Der Unterschied? Josua und Kaleb schauten auf Gott, nicht auf die Riesen. Sie staunten über Gottes Macht. Die anderen sahen nur aus menschlicher Position – ohne göttliche Perspektive, ohne Staunen über Gott.

    4. Mose 14,1-9

    Prayer

    Bitte Gott um Augen des Glaubens, die seine Größe sehen, nicht die Probleme.

    Reflect

    Schaue ich auf die 'Riesen' in meinem Leben oder auf den allmächtigen Gott, der größer ist als alle Hindernisse?

  6. Day 6 of 7 · July 25 Die Macht unserer Worte

    In ihrer Verzweiflung sprach das ganze Volk: 'Ach, dass wir in Ägyptenland gestorben wären oder noch stürben in dieser Wüste!' Ein fatales Wort. Warum? Weil Gott später sagte: 'So wie ihr gesagt habt, genauso wird es euch passieren. Ihr werdet alle in dieser Wüste sterben.' Jesus sagte: 'Die Menschen müssen am jüngsten Gericht Rechenschaft geben für jedes unnütze Wort, das sie gesprochen haben.' Gott hört jedes Wort. Er merkt, was wir sprechen, wo wir es sprechen, und zu wem wir es sagen. Unsere Worte haben Macht – sie können Leben oder Tod bringen. Darum überlege immer deine Worte. Die Ernte im Leben ist manchmal so bitter, weil wir selbst die Saat gesprochen haben. Gott vergibt, aber die Folgen unserer Worte müssen wir oft tragen. 40 Jahre Wüstenwanderung – ein Jahr für jeden Tag der falschen Berichterstattung.

    4. Mose 14,2-3.28

    Prayer

    Bitte Gott um Vergebung für voreilige, negative Worte und um Weisheit, dass deine Worte Leben bringen.

    Reflect

    Welche Worte habe ich gesprochen, die mein Leben oder das Leben anderer negativ beeinflusst haben?

  7. Day 7 of 7 · July 26 Wie Josua und Kaleb – ein anderer Geist

    Von über 600.000 Männern über 20 Jahren erreichten nur zwei das verheißene Land: Josua und Kaleb. Was war bei ihnen anders? Sie hatten einen anderen Geist. Sie schauten auf Gott, nicht auf Umstände. Sie vertrauten völlig, ohne nach Ägypten zurückzublicken. Dieser Kampf zwischen Kanaan und Ägypten, zwischen Leben und Tod, geht in jeder Menschenseele. Es ist nicht nur die Geschichte des ganzen Volkes – es ist deine persönliche Geschichte, meine persönliche Geschichte. Diese Bilder zeigen den Kampf in jeder einzelnen Seele. Der einzige Weg zum Sieg: wahrhaftige Buße, totale Ausräumung des ägyptischen Erbes, und dann Zuflucht zu Gott – wie Josua und Kaleb. Wenn wir wirklich Gott anhangen, dann und nur dann wird Gott alles in unserem Leben gestalten. Die Zeit, die uns gegeben ist, ist kostbar. Nutzen wir sie, um Gott völlig zu vertrauen und ihm nachzufolgen!

    4. Mose 14,24

    Prayer

    Bitte Gott, dir einen Geist wie Josua und Kaleb zu geben – einen Geist des völligen Vertrauens und Gehorsams.

    Reflect

    Bin ich bereit, wie Josua und Kaleb völlig auf Gott zu vertrauen, auch wenn ich allein stehe?