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Gemeinde Gottes Pforzheim

Anton-Bruckner-Straße 7 75179 Pforzheim

Die Gemeinde Gottes Pforzheim (Maihälden) ist eine freie evangelische Gemeinde, die klar und entschieden die gute Nachricht von Jesus Christus anhand der Bibel, Gottes Wort, verkündigt.​​​​​​​​​​​​​​​​

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Saturday

Den festen Stand nicht verlieren

Petrus warnt liebevoll: 'Ihr aber, Geliebte, da ihr dies im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch die Verführung der Frevler mit fortgerissen werdet und euren eigenen festen Stand verliert.' Das ist der erhobene Zeigefinger eines liebenden Hirten. Petrus redet nicht davon, das Heil zu verlieren, sondern den festen Stand. Es geht darum, dass Menschen die Grundlagen verstanden haben, sich aber von Dingen verleiten lassen, die so nicht gedacht sind. Keiner rutscht beabsichtigt ab, aber es ist leider total leicht und menschlich. Nach einigen Jahren im Glauben ist es so leicht, selbstgefällig zu werden, sich aufgrund von Wissen und Erfahrung unantastbar zu fühlen. Man weiß ja Bescheid, wie es läuft. Genau diese Haltung führt zu den Irrlehren, vor denen Petrus warnt. Die einzige Lösung? Die Flucht nach vorne: kontinuierliches Wachstum.

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Petrus warnt liebevoll: 'Ihr aber, Geliebte, da ihr dies im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch die Verführung der Frevler mit fortgerissen werdet und euren eigenen festen Stand verliert.' Das ist der erhobene Zeigefinger eines liebenden Hirten. Petrus redet nicht davon, das Heil zu verlieren, sondern den festen Stand. Es geht darum, dass Menschen die Grundlagen verstanden haben, sich aber von Dingen verleiten lassen, die so nicht gedacht sind. Keiner rutscht beabsichtigt ab, aber es ist leider total leicht und menschlich. Nach einigen Jahren im Glauben ist es so leicht, selbstgefällig zu werden, sich aufgrund von Wissen und Erfahrung unantastbar zu fühlen. Man weiß ja Bescheid, wie es läuft. Genau diese Haltung führt zu den Irrlehren, vor denen Petrus warnt. Die einzige Lösung? Die Flucht nach vorne: kontinuierliches Wachstum.

2. Petrus 3,17
Prayer

Bitte Gott, dich vor Selbstgefälligkeit zu bewahren und dir ein demütiges, lernendes Herz zu schenken.

Challenge

Bin ich in meinem Glaubensleben selbstgefällig geworden, weil ich meine, schon genug zu wissen?

Recording from March 26, 2013

Sermon

Kommen alle Menschen in den Himmel? Michael Kotsch Teil 1/5

Tuesday, March 26, 2013
Key Point

Die Predigt untersucht die grundlegende Frage, ob alle Menschen in den Himmel kommen, indem sie zunächst hinterfragt, ob überhaupt alle Menschen in den Himmel wollen. Der Redner beleuchtet unterschiedliche menschliche Vorstellungen vom Leben nach dem Tod, von materialistischen Ansichten bis hin zu esoterischen Ideen, und zeigt auf, dass der Mensch mehr ist als nur Materie - er hat eine geistliche Dimension, die auf Ewigkeit ausgerichtet ist.

In diesem Vortrag stellt Michael Kotsch die grundlegende Frage, ob alle Menschen in den Himmel kommen. Er beginnt mit der noch fundamentaleren Frage: Wollen überhaupt alle Menschen in den Himmel? Durch persönliche Gesprächserfahrungen stellt er fest, dass nicht alle Menschen mit Ja antworten würden. Dies hängt stark davon ab, wie sie sich den Himmel vorstellen - manche sehen ihn als ewigen, möglicherweise langweiligen Gottesdienst auf einer Wolke. Andere, besonders esoterisch geprägte Menschen, glauben, dass jeder nach dem Tod dorthin kommt, wo er sich das Leben lang vorgestellt hat. Kotsch untersucht verschiedene Perspektiven zum Leben nach dem Tod: von materialistischen Ansichten, die den Tod als absolutes Ende sehen, bis zu religiösen und philosophischen Überlegungen. Er weist darauf hin, dass Menschen - im Gegensatz zu Tieren - eine einzigartige Ahnung von der Ewigkeit haben, was die Bibel damit erklärt, dass Gott dem Menschen die Ewigkeit ins Herz gegeben hat. Der materielle Unterschied zwischen einem lebenden und toten Menschen ist minimal; der entscheidende Unterschied liegt im Immateriellen, in der 'Software' des Lebens. Kotsch zeigt sich skeptisch gegenüber Nahtoderlebnissen, da diese Menschen nicht wirklich tot waren, sondern nur an der Grenze zwischen Leben und Tod standen. Er betont die fundamentale Unsicherheit über das Leben nach dem Tod, da niemand wirklich zurückgekehrt ist, um davon zu berichten.
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In diesem Vortrag stellt Michael Kotsch die grundlegende Frage, ob alle Menschen in den Himmel kommen. Er beginnt mit der noch fundamentaleren Frage: Wollen überhaupt alle Menschen in den Himmel? Durch persönliche Gesprächserfahrungen stellt er fest, dass nicht alle Menschen mit Ja antworten würden. Dies hängt stark davon ab, wie sie sich den Himmel vorstellen - manche sehen ihn als ewigen, möglicherweise langweiligen Gottesdienst auf einer Wolke. Andere, besonders esoterisch geprägte Menschen, glauben, dass jeder nach dem Tod dorthin kommt, wo er sich das Leben lang vorgestellt hat. Kotsch untersucht verschiedene Perspektiven zum Leben nach dem Tod: von materialistischen Ansichten, die den Tod als absolutes Ende sehen, bis zu religiösen und philosophischen Überlegungen. Er weist darauf hin, dass Menschen - im Gegensatz zu Tieren - eine einzigartige Ahnung von der Ewigkeit haben, was die Bibel damit erklärt, dass Gott dem Menschen die Ewigkeit ins Herz gegeben hat. Der materielle Unterschied zwischen einem lebenden und toten Menschen ist minimal; der entscheidende Unterschied liegt im Immateriellen, in der 'Software' des Lebens. Kotsch zeigt sich skeptisch gegenüber Nahtoderlebnissen, da diese Menschen nicht wirklich tot waren, sondern nur an der Grenze zwischen Leben und Tod standen. Er betont die fundamentale Unsicherheit über das Leben nach dem Tod, da niemand wirklich zurückgekehrt ist, um davon zu berichten.

Main Topics (4)

1. Wollen alle Menschen überhaupt in den Himmel?

  • Nicht alle Menschen antworten auf diese Frage mit Ja
  • Viele haben falsche oder unattraktive Vorstellungen vom Himmel (ewig Gottesdienst auf Wolken, Harfe spielen)
  • Die Entscheidung hängt davon ab, welche Alternativen man sich vorstellt
  • Manche würden ein dauerhaftes, angenehmes Leben auf der Erde vorziehen

2. Unterschiedliche Vorstellungen vom Leben nach dem Tod

  • Esoterische Sicht: Jeder kommt dahin, wo er hin will (z.B. endloser Spanienurlaub)
  • Verschiedene Religionen haben unterschiedliche Ideen
  • Materialistische Sicht: Nach dem Tod ist alles vorbei, nur Materie bleibt
  • Karikaturen und Witze prägen oft das Bild vom Himmel (z.B. Petrus an der Himmelstür)

3. Der Mensch ist mehr als nur Materie

  • Der Unterschied zwischen lebendem und totem Menschen ist nicht rein materiell
  • Menschen haben eine Ahnung von Ewigkeit, die Tiere nicht haben
  • Gott hat dem Menschen die Ewigkeit ins Herz gegeben (Verweis auf Altes Testament)
  • Der Mensch hat eine geistliche, immaterielle Dimension (vergleichbar mit Software vs. Hardware)
  • Die Ordnung und Information im Körper ist mehr als nur Materie

4. Unsicherheit über das Leben nach dem Tod

  • Wir haben keinen hundertprozentigen Beweis
  • Niemand ist nachweisbar vom Tod zurückgekommen
  • Nahtoderlebnisse sind skeptisch zu betrachten - die Menschen waren nicht wirklich tot
  • Nahtoderlebnisse könnten vom Gehirn produzierte Erlebnisse an der Grenze zum Tod sein
  • Sichere Todeskennzeichen: Verwesung, Erkaltung, Totenstarre, Totenflecke

Biblical Foundations

Additional references

  • Altes Testament - Gott hat dem Menschen die Ewigkeit ins Herz gegeben

Practical Application (3)

  • 1 Eigene Vorstellungen vom Himmel hinterfragen: Prüfe, ob deine Vorstellung vom Himmel durch Karikaturen, Witze oder falsche Bilder geprägt ist, anstatt durch biblische Wahrheit.
  • 2 Die geistliche Dimension des Menschseins erkennen: Erkenne, dass du mehr bist als nur Materie - du hast eine geistliche, auf Ewigkeit ausgerichtete Dimension, die Gott dir gegeben hat.
  • 3 Kritisch mit Nahtoderlebnissen umgehen: Sei vorsichtig mit Berichten über Nahtoderlebnisse und prüfe sie kritisch, anstatt sie als sichere Quelle für Wahrheit über das Leben nach dem Tod zu nehmen.