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Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)

I. Koppelweg 69, 38518 Gifhorn

Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Wednesday

Das Unkraut entfernen

Im Garten wurde eine wichtige Beobachtung gemacht: Rosen können nicht blühen, wenn Unkraut sie umschlingt und ihnen Licht, Luft und Nährstoffe nimmt. Erst als das Unkraut entfernt wurde, konnten die Rosen wieder aufblühen. Genauso verhält es sich in unserem geistlichen Leben. Paulus fordert uns auf: 'Legt von euch ab den alten Menschen mit seinen früheren Wandeln, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet.' Der alte Adam, unsere alten Gewohnheiten und Begierden wollen immer wieder in uns hervorbrechen wie wildes Unkraut. Diese Arbeit kann niemand für uns tun. Wir müssen selbst auf die Knie gehen, unsere Hände schmutzig machen und das Unkraut in unserem Leben entfernen. Es ist mühsam, es ist regelmäßig nötig, aber der Sieg gehört denen, die es tun. Nur so können wir blühen und Frucht bringen für Gott.

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Im Garten wurde eine wichtige Beobachtung gemacht: Rosen können nicht blühen, wenn Unkraut sie umschlingt und ihnen Licht, Luft und Nährstoffe nimmt. Erst als das Unkraut entfernt wurde, konnten die Rosen wieder aufblühen. Genauso verhält es sich in unserem geistlichen Leben. Paulus fordert uns auf: 'Legt von euch ab den alten Menschen mit seinen früheren Wandeln, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet.' Der alte Adam, unsere alten Gewohnheiten und Begierden wollen immer wieder in uns hervorbrechen wie wildes Unkraut. Diese Arbeit kann niemand für uns tun. Wir müssen selbst auf die Knie gehen, unsere Hände schmutzig machen und das Unkraut in unserem Leben entfernen. Es ist mühsam, es ist regelmäßig nötig, aber der Sieg gehört denen, die es tun. Nur so können wir blühen und Frucht bringen für Gott.

Epheser 4,22
Prayer

Vater, zeige mir das Unkraut in meinem Leben. Gib mir Kraft und Konsequenz, es täglich zu entfernen, damit ich für dich blühen kann.

Challenge

Welches 'Unkraut' – alte Gewohnheiten, Begierden oder Sünden – erstickt gerade das Wachstum in meinem geistlichen Leben?

Recording from August 29, 2026

Sermon

Bibel- und Gebetsstunde | 29.08.2026

Saturday, August 29, 2026
Apostelgeschichte 4,19-20
Key Point

Gott heiligt und segnet auch Mischehen, in denen ein Partner nach der Hochzeit zum Glauben kommt. Der gläubige Partner soll in der Ehe bleiben, solange der ungläubige Partner einverstanden ist, und durch seinen Wandel ein Zeugnis für Christus sein, damit der ungläubige Partner und die Kinder zum Glauben kommen können.

Diese Bibel- und Gebetsstunde der EBG Gifhorn behandelt die Thematik von Mischehen zwischen Gläubigen und Ungläubigen anhand von 1. Korinther 7, Verse 10-16. Die Versammlung beginnt mit Liedern und Gebeten, gefolgt von einem Bericht über Missionsarbeit in Uganda durch Galinda und Alex Eckstedt. Der Hauptteil widmet sich der biblischen Lehre über Ehe und Scheidung, wobei besonders die Situation betrachtet wird, wenn ein Ehepartner nach der Heirat zum Glauben kommt. Es wird deutlich gemacht, dass solche Ehen nicht aufgelöst werden sollen, solange der ungläubige Partner einverstanden ist zusammenzubleiben. Die Lehre betont, dass die Ehe und Familie durch den gläubigen Partner geheiligt wird und unter besonderem Segen Gottes steht, auch wenn der andere Partner und die Kinder noch ungläubig sind. Der Leiter führt aus, dass diese Heiligung nicht automatische Errettung bedeutet, sondern dass der gläubige Partner durch seinen Wandel, Gebet und Zeugnis eine besondere Atmosphäre schafft, durch die andere zum Glauben kommen können. Es werden auch die praktischen Herausforderungen solcher Mischehen angesprochen, wie unterschiedliche Werte, Konflikte über Gemeindebeteiligung und weltliche Aktivitäten. Die Gemeinde wird ermutigt, für Menschen in solchen Situationen zu beten und sie zu unterstützen.
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Diese Bibel- und Gebetsstunde der EBG Gifhorn behandelt die Thematik von Mischehen zwischen Gläubigen und Ungläubigen anhand von 1. Korinther 7, Verse 10-16. Die Versammlung beginnt mit Liedern und Gebeten, gefolgt von einem Bericht über Missionsarbeit in Uganda durch Galinda und Alex Eckstedt. Der Hauptteil widmet sich der biblischen Lehre über Ehe und Scheidung, wobei besonders die Situation betrachtet wird, wenn ein Ehepartner nach der Heirat zum Glauben kommt. Es wird deutlich gemacht, dass solche Ehen nicht aufgelöst werden sollen, solange der ungläubige Partner einverstanden ist zusammenzubleiben. Die Lehre betont, dass die Ehe und Familie durch den gläubigen Partner geheiligt wird und unter besonderem Segen Gottes steht, auch wenn der andere Partner und die Kinder noch ungläubig sind. Der Leiter führt aus, dass diese Heiligung nicht automatische Errettung bedeutet, sondern dass der gläubige Partner durch seinen Wandel, Gebet und Zeugnis eine besondere Atmosphäre schafft, durch die andere zum Glauben kommen können. Es werden auch die praktischen Herausforderungen solcher Mischehen angesprochen, wie unterschiedliche Werte, Konflikte über Gemeindebeteiligung und weltliche Aktivitäten. Die Gemeinde wird ermutigt, für Menschen in solchen Situationen zu beten und sie zu unterstützen.

Main Topics (6)

1. Gottes Wirken durch schwache Menschen

  • • Die Bibel wurde nicht von besonders klugen oder begabten Menschen geschrieben, sondern oft von Versagern
  • • Petrus verleugnete Jesus, wurde aber später durch den Heiligen Geist verändert und mutig
  • • Gott macht sich in unserer Schwachheit groß und wirkt durch uns trotz unseres Versagens
  • • Wir sollen Gott einladen, sich in unserem Leben zu verherrlichen

2. Missionsbericht aus Uganda

  • • Uganda ist ein christliches Land, aber das Christentum ist oft mit Aberglauben verbunden
  • • Die Mission arbeitet mit Jüngerschaft, Schulen, Gemeinde, Evangelisation und finanzieller Hilfe
  • • Über 600 Kinder nehmen an Programmen teil
  • • Ein neues Gemeindegebäude wurde mit Hilfe der Gemeinde erbaut
  • • Gebetsanliegen: Missionare, die längerfristig kommen, Fertigstellung der Innenarbeiten, Bekehrung der Menschen vor Ort

3. Regeln für christliche Ehen (Wiederholung)

  • • Gläubige Ehepaare dürfen sich nicht scheiden lassen
  • • Bei bereits erfolgter Scheidung soll man unverheiratet bleiben oder sich versöhnen
  • • Gottes Maßstäbe an die Ehe sind höher als gesellschaftliche Maßstäbe
  • • Die Ehe ist ein heiliger Bund, der bis zum Tod eines Partners Bestand haben soll

4. Mischehen - wenn der ungläubige Partner bleiben will

  • • Mischehen entstehen meist durch Bekehrung eines Partners nach der Eheschließung
  • • Der gläubige Partner soll den ungläubigen nicht verlassen, wenn dieser einverstanden ist zu bleiben
  • • Die Entscheidung über den Fortbestand der Ehe liegt beim ungläubigen Partner
  • • Der Christ soll nie derjenige sein, der die Scheidung vorantreibt

5. Herausforderungen in Mischehen

  • • Gläubige Partner können von ungläubigen Ehepartnern schikaniert oder lächerlich gemacht werden
  • • Teilnahme an Gottesdiensten, Gemeindearbeit oder Spenden kann erschwert werden
  • • Unterschiedliche Ansichten zu Kindererziehung, Geld, Alkohol, Medien schaffen Spannungsfelder
  • • Trotz Schwierigkeiten soll der gläubige Partner standhaft bleiben und ein gutes Zeugnis sein

6. Die Heiligung der Mischehe

  • • Der ungläubige Partner ist geheiligt durch den gläubigen Partner
  • • Die Ehe ist moralisch rein und von Gott gesegnet, auch wenn ein Partner ungläubig ist
  • • Kinder aus dieser Ehe sind heilig, unabhängig davon, wann sie geboren wurden
  • • Heiligung bedeutet nicht automatische Rettung, sondern besonderen Schutz und Segen Gottes
  • • Der gläubige Partner kann durch Gebet, Wandel und Zeugnis den Ungläubigen zum Glauben führen

Biblical Foundations

Direct Quotes

Apostelgeschichte 4,19-20

Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen, urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott. Wir können es ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.

1. Korinther 7,10-11

Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau sich nicht scheiden soll von dem Mann. Wenn sie aber schon geschieden ist, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit dem Mann. Und dass der Mann die Frau nicht entlassen soll.

1. Korinther 7,12-16

Den Übrigen aber sage ich, nicht der Herr, wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und diese ist einverstanden, bei ihm zu wohnen, so solle sie nicht entlassen. und eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, der einverstanden ist, bei ihr zu wohnen, soll ihn nicht verlassen. Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den Mann. Sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig. Wenn sich aber der Ungläubige scheiden will, so scheide er sich. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen Fällen nicht gebunden. In Frieden aber hat uns Gott berufen, denn was weißt du, Frau, ob du den Mann retten kannst? Oder was weißt du, Mann, ob du die Frau retten kannst?

1. Petrus 3,1-2

Gleicherweise sollen auch die Frauen sich ihren eigenen Männern unterordnen, damit, wenn auch etliche sich weigern, dem Wort zu glauben, sie durch den Wandel der Frauen ohne Wort gewonnen werden, wenn sie euren in Furcht keuschen Wandel ansehen.

1. Korinther 1,1-3

Paulus, berufener Apostel Jesu Christi, durch Gottes Willen und Sostenes, der Bruder, an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, an die Geheiligten in Christus Jesus, an die berufenen Heiligen, samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen

Additional references

  • → Lukas 11,48
  • → Esra 10
  • → Beispiele: Josef im Haus Potiphas, Mose mit Schwiegervater, Abraham und Lot

Practical Application (5)

  • 1 In der Mischehe ausharren: Wenn der ungläubige Partner einverstanden ist, soll der gläubige Partner in der Ehe bleiben und nicht die Trennung suchen. Die Entscheidung über den Fortbestand liegt beim ungläubigen Partner.
  • 2 Durch Wandel und Gebet wirken: Der gläubige Partner soll durch seinen heiligen Wandel, geduldiges Ertragen, Gebet und Freude ein Zeugnis für den Herrn sein, damit der ungläubige Partner und die Kinder zum Glauben kommen können.
  • 3 Mischehen in der Gemeinde unterstützen: An Personen in Mischehen denken, sie einladen, nach ihrem Befinden fragen, über ihre Herausforderungen sprechen und sie persönlich sowie als Gemeinde unterstützen.
  • 4 Für Menschen in Mischehen beten: Für Kraft, Standhaftigkeit und Weisheit beten, damit gläubige Partner trotz Schwierigkeiten ein gutes Zeugnis bleiben und durch ihren Wandel den ungläubigen Partner erreichen können.
  • 5 Keine Mischehen eingehen: Als unverheirateter Christ nicht bewusst eine Beziehung mit einem Ungläubigen eingehen. Die Ehe soll nur im Herrn geschlossen werden, um die beschriebenen Schwierigkeiten zu vermeiden.