Emanuel Lindern
Als dynamische Freikirche erleben wir heute noch, wie Gott Herzen berührt, Gebete erhört, Wunder tut und Menschen verändert. Wir verstehen uns als Teil einer großen Familie Gottes, in der auch du ganz unabhängig von deinem Alter oder deiner Herkunft herzlich willkommen bist!
Recording from June 14, 2026
Sermon 14-06-2026 | Live Gottesdienst
Sunday, June 14, 2026 1. Korinther 6,12 Key Point Die christliche Freiheit bedeutet nicht, alles tun zu dürfen, was erlaubt ist, sondern aus Liebe zu Gott und den Mitmenschen bewusst auf persönliche Freiheiten zu verzichten, um andere nicht zum Anstoß zu werden und um Menschen für das Reich Gottes zu gewinnen.
Dieser Gottesdienst der Emmanuel-Gemeinde Lindern beginnt mit einer ausgedehnten Lobpreiszeit, in der die Gemeinde Gott durch verschiedene Lieder anbetet und seine Größe, Treue und Heiligkeit besingt. Nach dem Lobpreis werden Gebetsanliegen vorgetragen, darunter ein Dankgebet für die Heilung von Luda sowie Fürbitte für Klaus Beifuß, der an Knochenmarkkrebs erkrankt ist. Es folgt eine besondere Segnung von neuen Kleingruppenleitern und Lehrlingen, die einen wichtigen Schritt im Entwicklungspfad der Gemeinde darstellt.
Die Hauptpredigt von Martin Ruhl behandelt das Thema "No Rules - Alles erlaubt?" basierend auf dem ersten Korintherbrief, Kapitel 10. Er beleuchtet die Frage der christlichen Freiheit und deren richtiger Ausübung. Die zentrale Botschaft ist, dass wahre Freiheit in Christus nicht bedeutet, alles nach eigenem Ermessen zu tun, sondern aus Liebe zu Gott und den Mitmenschen bewusst auf persönliche Freiheiten zu verzichten, um anderen zu dienen, niemanden zu Anstoß zu werden und Menschen für Christus zu gewinnen. Der Gottesdienst endet mit einem Aufruf zur Nachfolge und zur praktischen Umsetzung dieser Prinzipien. Read more
14-06-2026 | Live Gottesdienst
Die christliche Freiheit bedeutet nicht, alles tun zu dürfen, was erlaubt ist, sondern aus Liebe zu Gott und den Mitmenschen bewusst auf persönliche Freiheiten zu verzichten, um andere nicht zum Anstoß zu werden und um Menschen für das Reich Gottes zu gewinnen.
Main Topics (5)
1. Falsche Haltung zur Freiheit in Korinth
- • Die Korinther lebten nach dem Motto 'alles ist mir erlaubt'
- • Diese Haltung führte zu Problemen wie Streitigkeiten, Spaltung, Rücksichtslosigkeit, Unzucht und Lieblosigkeit
- • Paulus korrigiert diese falsche Auffassung von Freiheit
2. Christliche Freiheit hat Grenzen
- • Freiheit ist nicht losgelöst vom Wort Gottes
- • Klare Sünden wie Götzendienst, Unzucht und sexuelle Unmoral sind verboten
- • Das Gebot lautet: niemand suche das Seine, sondern jeder das des Anderen
- • Die zwei wichtigsten Gebote sind: Gott lieben und den Nächsten lieben wie sich selbst
3. Umgang mit Dingen, die nicht klar als Sünde benannt sind
- • Paulus spricht das Thema Götzenopferfleisch an
- • Nicht alles, was erlaubt ist, ist nützlich oder dient zum Guten
- • Wichtige Fragen: Kann ich es mit Dankbarkeit genießen? Ehrt es Gott?
- • Würde ich es tun, wenn Jesus persönlich neben mir säße?
4. Rücksicht auf andere nehmen
- • Bewusst auf persönliche Freiheit verzichten, wenn es anderen zum Anstoß wird
- • Dies gilt sowohl gegenüber Glaubensgeschwistern als auch Ungläubigen
- • Ziel ist es, Menschen für das Reich Gottes zu gewinnen
- • Einen Unterschied machen als Christ in der Welt
5. Jesus als Vorbild
- • Jesus hat auf seine Freiheit verzichtet und sich erniedrigt
- • Er kam, um zu dienen, nicht um sich bedienen zu lassen
- • Wir sollen seine Nachahmer sein
- • Aus Liebe zu Gott können wir auf persönliche Freiheiten verzichten
Biblical Foundations
Direct Quotes
Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen.
Flieht die Unzucht!
Flieht vor dem Götzendienst!
Niemand suche das Seine, sondern jeder das des Anderen.
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das erste und größte Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Alles, was auf dem Fleischmarkt angeboten wird, das esst, ohne des Gewissens willen nachzuforschen.
Denn dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt.
Wenn jemand von den Ungläubigen euch einlädt und ihr hingehen wollt, so esst alles, was euch vorgesetzt wird und forscht nicht nach um des Gewissens willen.
Wenn aber jemand zu euch sagt, das ist Götzenopferfleisch, so esst es nicht um dessen Gewissen willen, denn dem Herrn gehört die Erde. Ich aber rede nicht von dem eigenen Gewissen, sondern von dem des anderen.
Wenn ich es mit Dankbarkeit genieße, warum sollte ich gelästert werden über dem, wofür ich danke?
Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes.
Gebt weder den Juden noch den Griechen noch der Gemeinde Gottes einen Anstoß, wie auch ich in allen Stücken allen zu gefallen lebe und nicht meinen Nutzen suche, sondern den der vielen, damit sie gerettet werden.
Additional references
- → 1. Korinther Kapitel 6
- → 1. Korinther Kapitel 8
- → 1. Korinther Kapitel 10
Practical Application (6)
- 1 Prüfe dein Gewissen: Frage dich bei Dingen, die nicht klar als Sünde benannt sind: Kann ich es mit Dankbarkeit genießen? Würde ich es tun, wenn Jesus neben mir säße?
- 2 Verzichte bewusst auf Freiheiten: Sei bereit, auf persönliche Freiheiten zu verzichten, wenn es anderen zum Anstoß werden könnte oder ihnen nicht dient.
- 3 Handle zur Ehre Gottes: Stelle bei allem, was du tust, die Frage: Ehrt es Gott? Lass dies der wichtigste Indikator für dein Handeln sein.
- 4 Liebe deinen Nächsten praktisch: Suche nicht das Deine, sondern das des Anderen. Schaue aktiv darauf, wie es deinen Mitmenschen geht und was ihnen dient.
- 5 Sei ein Licht für Ungläubige: Mache durch bewussten Verzicht auf Freiheiten einen Unterschied in der Welt, damit Menschen Jesus in dir sehen und für das Reich Gottes gewonnen werden.
- 6 Suche Intimität mit Jesus: Pflege die Gemeinschaft mit Jesus durch Gebet und Gottes Wort, um in der Lage zu sein, aus Liebe zu ihm auf Freiheiten zu verzichten.