Elim Kirche Hamburg
Daily Bite Day 2 of 7 Die lange Bank dekonstruieren
Kennst du das Lieblingsmöbelstück des Teufels? Es ist die lange Bank – jener Ort, an den wir unseren Missionsauftrag gerne verschieben. Wir denken: 'Wenn ich erst in der neuen Klasse angekommen bin...', 'wenn der Stress auf der Arbeit vorbei ist...', 'wenn meine Trauerphase überwunden ist...', 'wenn die Leute offener werden...' – dann werde ich von Jesus erzählen.
Doch Jesus hat uns einen klaren Auftrag gegeben: Er berief die Zwölf, 'damit er sie aussende zu predigen und dass sie Vollmacht hätten, die Krankheiten zu heilen und die Dämonen auszutreiben.' Dieser Auftrag gilt auch uns heute.
Wenn wir ehrlich sind, ist es oft einfach unsere Bequemlichkeit, die uns abhält. Es ist entspannter, vom Fußball zu reden als von Jesus. Doch Gott ruft uns heraus aus dieser Mittelmäßigkeit. Die Zeit, den Missionsauftrag aufzuschieben, ist vorbei.
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Kennst du das Lieblingsmöbelstück des Teufels? Es ist die lange Bank – jener Ort, an den wir unseren Missionsauftrag gerne verschieben. Wir denken: 'Wenn ich erst in der neuen Klasse angekommen bin...', 'wenn der Stress auf der Arbeit vorbei ist...', 'wenn meine Trauerphase überwunden ist...', 'wenn die Leute offener werden...' – dann werde ich von Jesus erzählen. Doch Jesus hat uns einen klaren Auftrag gegeben: Er berief die Zwölf, 'damit er sie aussende zu predigen und dass sie Vollmacht hätten, die Krankheiten zu heilen und die Dämonen auszutreiben.' Dieser Auftrag gilt auch uns heute. Wenn wir ehrlich sind, ist es oft einfach unsere Bequemlichkeit, die uns abhält. Es ist entspannter, vom Fußball zu reden als von Jesus. Doch Gott ruft uns heraus aus dieser Mittelmäßigkeit. Die Zeit, den Missionsauftrag aufzuschieben, ist vorbei.
Kennst du das Lieblingsmöbelstück des Teufels? Es ist die lange Bank – jener Ort, an den wir unseren Missionsauftrag gerne verschieben. Wir denken: 'Wenn ich erst in der neuen Klasse angekommen bin...', 'wenn der Stress auf der Arbeit vorbei ist...', 'wenn meine Trauerphase überwunden ist...', 'wenn die Leute offener werden...' – dann werde ich von Jesus erzählen. Doch Jesus hat uns einen klaren Auftrag gegeben: Er berief die Zwölf, 'damit er sie aussende zu predigen und dass sie Vollmacht hätten, die Krankheiten zu heilen und die Dämonen auszutreiben.' Dieser Auftrag gilt auch uns heute. Wenn wir ehrlich sind, ist es oft einfach unsere Bequemlichkeit, die uns abhält. Es ist entspannter, vom Fußball zu reden als von Jesus. Doch Gott ruft uns heraus aus dieser Mittelmäßigkeit. Die Zeit, den Missionsauftrag aufzuschieben, ist vorbei.
Bitte Gott, dir zu helfen, diese 'lange Bank' in deinem Leben zu dekonstruieren und neu anzufangen.
Welche konkrete Ausrede oder welcher Umstand hält dich gerade davon ab, mutig von Jesus zu erzählen?
Recording from October 25, 2026
Sermon Von Jesus reden – zur Zeit und Unzeit | Gabriel Häsler
Sunday, October 25, 2026 Apostelgeschichte 4,32-33 Key Point Die erste Gemeinde war eine missionarische Gemeinde, die das Zeugnis von Jesus Christus mit großer Kraft verkündete. Christen sind berufen, nicht nur bei Jesus zu sein, sondern auch als seine Botschafter in die Welt hinauszugehen und von ihm zu zeugen - unabhängig von den Umständen, in denen sie sich befinden.
Dies ist ein Gottesdienst der Elim Kirche Hamburg mit Gabriel Häsler zum Abschluss der Predigt-Serie 'Die Gemeinde des neuen Jahrhunderts'. Der zentrale Schwerpunkt liegt auf dem Thema Zeugnisgeben und Evangelisation als Kernauftrag der ersten Gemeinde und heutiger Christen. Gabriel Häsler ermutigt die Gemeinde, nicht länger Ausreden zu finden oder den Missionsauftrag 'auf die lange Bank zu schieben', sondern mutige Allwetter-Zeugen für Jesus zu sein - unabhängig von Umständen, Herausforderungen oder Bequemlichkeit.
Der Gottesdienst enthält intensive Lobpreiszeiten, persönliche Zeugnisse über Gottes Güte und Versorgung, und einen eindringlichen Aufruf zur Nachfolge. Es werden praktische Hindernisse angesprochen, die Menschen davon abhalten, von Jesus zu erzählen, und das Beispiel von Paulus wird hervorgehoben, der auch in Gefangenschaft, Verfolgung und Not das Evangelium verkündigte. Der Gottesdienst schließt mit einer Einladung, Jesus ins Leben einzuladen und Teil der Gemeinde zu werden, sowie mit Ankündigungen zu verschiedenen Gemeindeveranstaltungen. Read more
Von Jesus reden – zur Zeit und Unzeit | Gabriel Häsler
Die erste Gemeinde war eine missionarische Gemeinde, die das Zeugnis von Jesus Christus mit großer Kraft verkündete. Christen sind berufen, nicht nur bei Jesus zu sein, sondern auch als seine Botschafter in die Welt hinauszugehen und von ihm zu zeugen - unabhängig von den Umständen, in denen sie sich befinden.
Main Topics (6)
1. Die lange Bank - Prokrastination im Zeugnisgeben
- • Die 'lange Bank' als Lieblingsmöbelstück des Teufels symbolisiert das Aufschieben wichtiger Aufgaben
- • Viele Christen schieben den Auftrag, Zeugnis zu geben, aus verschiedenen Gründen auf die lange Bank
- • Es gibt immer Ausreden: neue Umstände, Krankheit, Trauer, Gegenwind oder Bequemlichkeit
- • Wir neigen dazu, auf perfekte Umstände zu warten, bevor wir von Jesus erzählen
2. Die erste Gemeinde als Vorbild
- • Mit großer Kraft gaben die Apostel Zeugnis von der Auferstehung Jesu
- • Die erste Gemeinde war missionarisch ausgerichtet und priorisierte das Evangelium
- • Sie waren keine Schönwetterzeugen, sondern Allwetterzeugen
- • Das Wort für Zeugnis (Martyria) zeigt, dass Zeugnisgeben schon immer mit Gegenwind verbunden war
3. Der doppelte Auftrag Jesu
- • Jesus berief seine Jünger, bei ihm zu sein UND hinauszugehen
- • Bei Jesus zu sein bedeutet: von ihm lernen, ihn anbeten, Zeit mit ihm verbringen
- • Ausgesandt werden bedeutet: predigen, dienen, Kranke heilen, das Evangelium verkünden
- • Dieser Zweiklang gilt für alle Nachfolger Jesu, nicht nur für die ersten zwölf Jünger
4. Paulus als Allwetter-Evangelist
- • Paulus nutzte jede Situation als Sprungbrett für das Evangelium
- • Im Gefängnis verkündete er Jesus sogar den Wächtern
- • Bei seiner Verhaftung bat er um Erlaubnis, zur Menge zu sprechen
- • Vor Gericht nutzte er die Gelegenheit, dem König Agrippa das Evangelium zu verkünden
- • Selbst im Sturm auf dem Schiff ermutigte er die Menschen und bezeugte Jesus
5. Herausforderungen als Sprungbretter nutzen
- • Umstände, Krankheiten und Schicksalsschläge können Gelegenheiten sein, Zeugnis zu geben
- • Schwäche ist kein Hindernis - wenn wir schwach sind, ist Gott stark
- • Gegenwind und Kritik bieten Möglichkeiten, das Evangelium zu erklären
- • Auch herausfordernde Zeiten sollen uns nicht vom Zeugnisgeben abhalten
6. Die Gemeinde als Familie Gottes
- • Gemeinde ist mehr als ein Gebäude oder ein Verein - sie ist ein Leib mit Jesus als Haupt
- • Gemeinde ist der Ort für Gebet, gute Lehre, starke Gemeinschaft und Aussendung
- • Jeder, der zu Jesus gehört, ist Teil dieser Familie
- • Die Einladung Jesu gilt jedem, der sein Leben ihm anvertrauen möchte
Biblical Foundations
Direct Quotes
Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele. Und nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein Eigen wären, sondern sie hatten alles gemeinsam. Und mit großer Kraft gaben die Apostel das Zeugnis von der Auferstehung des Herrn Jesus. Und große Gnade war auf ihnen allen.
Danach ging Jesus auf einen Berg und rief die zu sich, die er wollte. Und sie kamen zu ihm. Und er bestimmte zwölf, bei ihm zu sein und damit er sie aussende und zu predigen und dass sie Vollmacht hätten, die Krankheiten zu heilen und die Dämonen auszutreiben.
Seid jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der von euch Rechenschaft über die Hoffnung fordert, die in euch ist.
Predige das Wort zur Zeit und zur Unzeit, ob es erwünscht ist oder nicht.
Ich bin froh, euch mitteilen zu können, Geschwistern, dass das, was mit mir geschehen ist, die Ausbreitung des Evangeliums sogar noch gefördert hat. Bei der ganzen kaiserlichen Garde und weit darüber hinaus hat es sich inzwischen herumgesprochen, dass meine Gefangenschaft eine Gefangenschaft wegen Christus ist.
In allem empfehlen wir uns als Gottesmitarbeiter. Wir bleiben standhaft in Bedrängnissen, in Not und Schwierigkeiten. Auch wenn man uns schlägt und einsperrt, wenn wir aufgehetzten Menschen ausgeliefert sind und bis zur Erschöpfung arbeiten, uns kaum Schlaf gönnen und auf Nahrung verzichten.
Additional references
- → Philipper 4,4
- → Apostelgeschichte (verschiedene Stellen über Paulus)
Practical Application (5)
- 1 Die lange Bank dekonstruieren: Identifiziere bewusst, welche Ausreden oder Umstände dich davon abhalten, Zeugnis von Jesus zu geben, und entscheide dich, diese Hindernisse beiseitezulegen und den Missions-Auftrag zu priorisieren.
- 2 Herausforderungen als Sprungbretter sehen: Nutze schwierige Situationen, Krankheiten, Gegenwind oder herausfordernde Umstände nicht als Entschuldigung, sondern als Gelegenheit, von Jesus zu zeugen und seine Kraft in deiner Schwäche zu zeigen.
- 3 Allwetter-Evangelist werden: Sei bereit, zu jeder Zeit und unter allen Umständen von Jesus zu sprechen - nicht nur wenn die Bedingungen perfekt sind, sondern auch wenn es unbequem oder herausfordernd ist.
- 4 Mut zum offenen Bekenntnis: Stehe offen zu deinem Glauben in deinem Umfeld (Schule, Arbeitsplatz, Freundeskreis) und suche aktiv nach Gelegenheiten, von der Hoffnung zu erzählen, die in dir ist.
- 5 Teil der Gemeinde werden und bleiben: Verbinde dich aktiv mit der Gemeinde, besuche regelmäßig Gottesdienste, nimm an Gemeinschaftsaktivitäten teil und lass dich von anderen Christen ermutigen und unterstützen in deinem Zeugnis.
This week’s daily bites
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Day 1 of 7 · October 26 Allwetterzeugen statt Schönwetterchristen
Die erste Gemeinde war bekannt dafür, dass sie 'mit großer Kraft Zeugnis von der Auferstehung des Herrn Jesus' gaben. Sie waren keine Schönwetterzeugen, die nur dann von ihrem Glauben sprachen, wenn die Umstände günstig waren. Sie waren Allwetterzeugen – unabhängig von Verfolgung, Gefahr oder persönlichen Herausforderungen. Wir hingegen neigen dazu, unseren Missionsauftrag 'auf die lange Bank zu schieben'. Wir denken: Wenn ich erst in der neuen Klasse angekommen bin, wenn die stressige Zeit vorbei ist, wenn meine Kollegen offener werden – dann werde ich von Jesus erzählen. Doch Jesus hat uns berufen, in allen Lebenslagen Zeugen zu sein. Die erste Gemeinde hat uns gezeigt, dass Zeugnisgeben kein Extra ist, das wir uns für bessere Zeiten aufheben. Es ist der Kernauftrag jedes Nachfolgers Jesu – gestern, heute und morgen.
Apostelgeschichte 4,32-33
PrayerBitte Gott, dir zu zeigen, wo du den Missionsauftrag auf die lange Bank geschoben hast, und um Mut, dies zu ändern.
ReflectWelche Ausrede hält dich davon ab, heute von Jesus zu erzählen? Was würde sich ändern, wenn du diese Ausrede heute beiseite legst?
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Day 2 of 7 · October 27 Today Berufen zum Bleiben und zum Gehen
Als Jesus seine ersten Jünger berief, legte er einen Zweiklang in ihre DNA: 'Er bestimmte zwölf, bei ihm zu sein und damit er sie aussende zu predigen.' Diese doppelte Berufung gilt auch uns heute. Einerseits sind wir berufen, bei Jesus zu sein – zu seinen Füßen zu sitzen, von ihm zu lernen, ihn anzubeten, Zeit in seiner Gegenwart zu verbringen. Das ist unsere Kraftquelle und unser Fundament. Andererseits sind wir berufen, aus dieser Komfortzone herauszugehen und die freimachende Botschaft von Jesus in die Welt zu tragen. Viele von uns fühlen sich mit dem ersten Teil wohl – bei Jesus zu sein ist schön und bereichernd. Doch das Rausgehen kostet uns etwas. Es fordert Mut, Überwindung und Opferbereitschaft. Dennoch gehören beide Aspekte untrennbar zusammen. Wir können nicht nur Empfänger sein, sondern sind auch als Sender berufen.
Markus 3,13-15
PrayerDanke Jesus für die Berufung, bei ihm zu sein, und bitte ihn um Mut, auch hinauszugehen und von ihm zu erzählen.
ReflectWelcher Teil dieser doppelten Berufung fällt dir leichter – das Bei-Jesus-Sein oder das Ausgesandt-Werden? Wo brauchst du Wachstum?
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Day 3 of 7 · October 28 Paulus – Zeuge in jeder Lage
Paulus saß im Gefängnis – ein Ort, an dem man eigentlich erwarten würde, dass jemand seinen Auftrag auf Eis legt. Doch Paulus schrieb den Philippern: 'Das, was mit mir geschehen ist, hat die Ausbreitung des Evangeliums sogar noch gefördert. Bei der ganzen kaiserlichen Garde hat es sich herumgesprochen, dass meine Gefangenschaft eine Gefangenschaft wegen Christus ist.' Paulus hätte sagen können: Meine Umstände sind gerade nicht optimal. Aber stattdessen nutzte er seine Gefangenschaft als Sprungbrett für das Evangelium. Er verkündete Jesus den Gefängniswärtern, dem König Agrippa vor Gericht, und selbst im Sturm auf dem Schiff nach Rom ermutigte er die Mitreisenden und erzählte ihnen von seinem Gott. Paulus war ein Allwetter-Evangelist. Seine Lebensdevise war: 'In allem empfehlen wir uns als Gottes Mitarbeiter' – egal ob in Bedrängnissen, Not oder Schwierigkeiten.
Philipper 1,12-13
PrayerBitte Gott um die Kühnheit und Kreativität von Paulus, auch in schwierigen Umständen ein Zeuge zu sein.
ReflectWelche herausfordernde Situation in deinem Leben könnte ein Sprungbrett für das Evangelium sein, statt eine Ausrede?
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Day 4 of 7 · October 29 Jederzeit bereit
Petrus fordert uns auf: 'Seid jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der von euch Rechenschaft über die Hoffnung fordert, die in euch ist.' Paulus schreibt ähnlich an Timotheus: 'Predige das Wort zur Zeit und zur Unzeit, ob es erwünscht ist oder nicht.' Jederzeit bereit – das bedeutet nicht nur, wenn die Umstände perfekt sind oder wenn Menschen mit offenen Armen auf uns zukommen. Es bedeutet auch dann, wenn wir selbst in einer Trauerphase sind, wenn wir mit einer Krankheit kämpfen, wenn wir Gegenwind erleben oder wenn es einfach unbequem ist. Das griechische Wort für Zeugnis ist 'Martyria' – von dem sich unser Wort 'Märtyrer' ableitet. Schon immer war es so, dass Zeugnisgeben mit Herausforderungen verbunden war. Doch genau dazu sind wir berufen: nicht als Schönwetterzeugen, die nur bei Sonnenschein reden, sondern als Allwetterzeugen, die in allen Lebenslagen von Jesus erzählen.
1. Petrus 3,15
PrayerBitte den Heiligen Geist, dich in den unbequemen Momenten an deine Berufung zu erinnern und dir die richtigen Worte zu geben.
ReflectWann fällt es dir am schwersten, von Jesus zu sprechen? Was hindert dich konkret?
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Day 5 of 7 · October 30 Schicksalsschläge als Sprungbretter
Schicksalsschläge und Krankheiten können uns lähmen und zum Schweigen bringen. Doch sie können auch Sprungbretter für das Evangelium werden. Die Geschichte der Eltern, die ihren Sohn durch einen Verkehrsunfall verloren und dennoch ein Musical über sein Leben aufführten, zeigt diese Kraft eindrücklich. Am Ende standen sie auf der Bühne und bezeugten: 'Wir haben die Hoffnung nicht verloren. Wir wissen, wir werden unseren Sohn im Himmel wiedersehen.' Dieses Zeugnis führte Menschen zu Jesus – nicht obwohl, sondern gerade weil diese Eltern in ihrer tiefsten Not an ihrer Hoffnung festhielten. Paulus schrieb: 'In allem empfehlen wir uns als Gottes Mitarbeiter – in Bedrängnissen, in Not und Schwierigkeiten.' Gott kann unsere dunkelsten Momente verwandeln. Wo wir schwach sind, da kann seine Kraft wirken. Unsere Wunden können zu Fenstern werden, durch die andere das Licht Jesu sehen.
2. Korinther 6,4
PrayerBitte Gott, deine Schwachheit in seine Stärke zu verwandeln und durch deine Geschichte andere zu erreichen.
ReflectWelchen Schicksalsschlag oder welche Herausforderung in deinem Leben könnte Gott als Zeugnis gebrauchen?
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Day 6 of 7 · October 31 Gegenwind als Gelegenheit
Paulus stand vor einem Mob, der ihn lynchen wollte. Die römischen Soldaten mussten eingreifen, um sein Leben zu retten. In diesem Moment hätte Paulus dankbar schweigen und sich in Sicherheit bringen können. Stattdessen fragte er den Hauptmann: 'Dürfte ich noch ein Wort an die Menge richten?' Und er predigte ihnen das Evangelium. Gegenwind, Kritik und Ablehnung begegnen uns, wenn wir von Jesus erzählen. Menschen rollen mit den Augen, gehen auf Distanz oder werden sogar aggressiv. Doch genau diese Momente können Gelegenheiten sein. Wenn jemand auf Social Media schreibt: 'Die Bibel ist nur ein Märchenbuch', dann ist das eine Einladung zum Dialog, keine Aufforderung zum Schweigen. Wir sollen nicht darauf warten, dass die Menschen endlich offen werden. Wir können auf diese Offenheit lange warten. Stattdessen können wir den Gegenwind als Sprungbrett nutzen, um noch klarer und liebevoller von Jesus zu erzählen.
Apostelgeschichte 22
PrayerBitte Jesus um Weisheit und Liebe im Umgang mit Kritik und um den Mut, nicht aufzugeben.
ReflectWelchen Gegenwind erlebst du, wenn du von Jesus sprichst? Wie könntest du diesen als Gelegenheit nutzen?
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Day 7 of 7 · November 1 Die lange Bank dekonstruieren
Das Lieblingsmöbelstück des Teufels ist die lange Bank – der Ort, an dem wir unseren Missionsauftrag ablegen mit der Absicht, ihn 'irgendwann später' zu erfüllen. Doch dieser Auftrag ist zu wichtig, um aufgeschoben zu werden. Menschen um uns herum brauchen die Hoffnung Jesu – heute, nicht irgendwann. Jesus hat uns nicht nur berufen, bei ihm zu sein, sondern auch, hinauszugehen. Die erste Gemeinde hat diesen Wert hochgehalten: 'Mit großer Kraft gaben die Apostel das Zeugnis von der Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war auf ihnen allen.' Es ist Zeit, die lange Bank zu dekonstruieren. Weg mit den Ausreden, den Ängsten, der Bequemlichkeit. Lass uns aufstehen als mutige Botschafter Jesu – in unseren Familien, an unseren Arbeitsplätzen, in unseren Schulen, in unserer Stadt. Gott bevollmächtigt uns mit seinem Heiligen Geist. Wir müssen nicht stark sein – er ist stark in uns.
Apostelgeschichte 4,33
PrayerSprich zu Jesus: 'Hier bin ich. Sende mich.' Bitte ihn um eine neue Salbung mit Mut, Freude und Leidenschaft für seinen Auftrag.
ReflectWas ist dein erster konkreter Schritt, um diese Woche ein mutiger Zeuge Jesu zu sein?