Evangelische Freikirche Köln
Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.
Daily Bite Monday Jesus begegnet uns dort, wo wir stehen
Zwei Männer sitzen am Ufer eines Sees nach einem gemeinsamen Frühstück – Jesus und Petrus. Zwischen ihnen steht eine große Schuld: Petrus hatte Jesus verleugnet, als dieser vor dem Hohen Rat stand. Doch über dieser Schuld steht etwas noch Größeres: eine tiefe, liebevolle Freundschaft.
Jesus hätte Petrus konfrontieren oder verurteilen können. Stattdessen frühstückt er mit ihm, wie in den alten Zeiten. Diese Szene zeigt uns: Jesus holt uns dort ab, wo wir stehen. Er kommt nicht mit Vorwürfen, sondern mit Gemeinschaft. Er wartet nicht darauf, dass wir perfekt werden, bevor er sich uns zuwendet.
Unsere Schuld und unser Versagen sind real. Aber Jesu Liebe und Freundschaft sind größer. Er lädt uns ein, trotz allem, was zwischen uns steht, in seine Gegenwart zu kommen. Das stärkt uns, wie es Petrus stärkte.
Read more
"
Zwei Männer sitzen am Ufer eines Sees nach einem gemeinsamen Frühstück – Jesus und Petrus. Zwischen ihnen steht eine große Schuld: Petrus hatte Jesus verleugnet, als dieser vor dem Hohen Rat stand. Doch über dieser Schuld steht etwas noch Größeres: eine tiefe, liebevolle Freundschaft. Jesus hätte Petrus konfrontieren oder verurteilen können. Stattdessen frühstückt er mit ihm, wie in den alten Zeiten. Diese Szene zeigt uns: Jesus holt uns dort ab, wo wir stehen. Er kommt nicht mit Vorwürfen, sondern mit Gemeinschaft. Er wartet nicht darauf, dass wir perfekt werden, bevor er sich uns zuwendet. Unsere Schuld und unser Versagen sind real. Aber Jesu Liebe und Freundschaft sind größer. Er lädt uns ein, trotz allem, was zwischen uns steht, in seine Gegenwart zu kommen. Das stärkt uns, wie es Petrus stärkte.
Zwei Männer sitzen am Ufer eines Sees nach einem gemeinsamen Frühstück – Jesus und Petrus. Zwischen ihnen steht eine große Schuld: Petrus hatte Jesus verleugnet, als dieser vor dem Hohen Rat stand. Doch über dieser Schuld steht etwas noch Größeres: eine tiefe, liebevolle Freundschaft. Jesus hätte Petrus konfrontieren oder verurteilen können. Stattdessen frühstückt er mit ihm, wie in den alten Zeiten. Diese Szene zeigt uns: Jesus holt uns dort ab, wo wir stehen. Er kommt nicht mit Vorwürfen, sondern mit Gemeinschaft. Er wartet nicht darauf, dass wir perfekt werden, bevor er sich uns zuwendet. Unsere Schuld und unser Versagen sind real. Aber Jesu Liebe und Freundschaft sind größer. Er lädt uns ein, trotz allem, was zwischen uns steht, in seine Gegenwart zu kommen. Das stärkt uns, wie es Petrus stärkte.
Danke Jesus, dass du mich dort abholst, wo ich stehe, und dass deine Liebe größer ist als mein Versagen.
Wo in deinem Leben versuchst du, erst perfekt zu werden, bevor du zu Jesus kommst?
Sermon Verurteilen verboten! // Jonathan Görzen
Tuesday, March 31, 2026 Matthäus 7,1-2 Key Point Jesus verbietet uns eine selbstgerechte, verurteilende Haltung anderen gegenüber. Wir sollen einander in Demut und mit der Erkenntnis korrigieren, dass wir selbst begnadigte Sünder sind. Bevor wir andere ermahnen, müssen wir zuerst unsere eigenen Sünden vor Gott erkennen und bekennen.
Jonathan Görzen predigt über Matthäus 7,1-6 und das Thema des Verurteilens. Er beginnt mit einer Erklärung der modernen Cancel Culture und zeigt auf, wie Jesus bereits vor 2000 Jahren über diese Problematik gesprochen hat. Die Hauptbotschaft ist klar: Selbstgerechtes Verurteilen ist verboten, aber demütige Korrektur unter Christen ist notwendig und richtig.
Die Predigt arbeitet den wichtigen Unterschied zwischen Urteilen und Verurteilen heraus. Jesus warnt nicht vor jeglicher Korrektur, sondern vor einer dauerhaften, selbstgerechten Haltung des Verurteilens. Anhand des Bildes vom Balken im eigenen Auge und dem Splitter im Auge des anderen zeigt Jesus, dass wir zuerst unsere eigenen Sünden vor Gott prüfen müssen, bevor wir andere korrigieren. Die Predigt schließt mit der Ermutigung, dass Korrektur ihren Platz hat, aber nur aus einer Haltung der Demut und Barmherzigkeit geschehen sollte, in dem Bewusstsein, selbst ein begnadigter Sünder zu sein. Read more
Verurteilen verboten! // Jonathan Görzen
Jesus verbietet uns eine selbstgerechte, verurteilende Haltung anderen gegenüber. Wir sollen einander in Demut und mit der Erkenntnis korrigieren, dass wir selbst begnadigte Sünder sind. Bevor wir andere ermahnen, müssen wir zuerst unsere eigenen Sünden vor Gott erkennen und bekennen.
Main Topics (5)
1. Cancel Culture und Verurteilen
- • Cancel Culture ist ein modernes Phänomen, aber das Prinzip des Verurteilens ist so alt wie die Menschheit
- • Jesus wurde zuerst gehypt und dann gecancelt - von Palmsonntag bis zur Kreuzigung
- • Menschen sind schnell dabei, andere zu verurteilen, oft ohne sie wirklich zu kennen
2. Jesu Warnung vor dem Richten
- • 'Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet' - eine klare Warnung Jesu
- • Es gibt einen Unterschied zwischen urteilen und verurteilen
- • Jesus spricht von einer dauerhaften Haltung, nicht von einzelnen Fehlern
- • Mit dem Maß, mit dem wir andere messen, wird Gott uns messen
- • Verurteilende offenbaren geistliche Blindheit für ihre eigenen Sünden
3. Der Balken im eigenen Auge
- • Wir sehen kleinste Sünden bei anderen (Splitter), sind aber blind für unsere eigenen großen Sünden (Balken)
- • König David als Beispiel: Er verurteilt den reichen Mann in Nathans Geschichte, während er selbst Ehebruch und Mord begangen hat
- • Unser Herz ist überaus trügerisch und bösartig
- • Wir müssen zuerst vor unserer eigenen Haustür kehren
4. Richtige Korrektur in Demut
- • Jesus verbietet nicht jede Korrektur, sondern fordert demütige Korrektur
- • Es gibt ein rechtes Richten: 'Richtet gerecht' (Johannes 7,24)
- • Wir sollen einander helfen und korrigieren, aber auf Augenhöhe als begnadigte Sünder
- • Die richtige innere Haltung ist entscheidend beim Korrigieren
- • Paulus als Beispiel: Er korrigierte andere, aber aus Demut, nicht aus Selbstgerechtigkeit
5. Perlen vor die Säue werfen
- • Nicht jeder Mensch ist ein geeigneter Adressat für Gottes Wahrheiten
- • Es gibt eine Grenze beim Verkündigen an erklärte Feinde Jesu
- • Wir sollen das Evangelium verkünden, aber nicht endlos Menschen zupredigen, die Gott verachten
- • Gottes Wahrheiten sind zu kostbar, um sie vor Menschen zu werfen, die sie zertreten
- • Es gibt einen Unterschied zwischen Skeptikern (offen für Gespräch) und Wölfen (erklärte Feinde)
- • Im Zweifel sollten wir Geduld haben, aber Weisheit erbitten
Biblical Foundations
Direct Quotes
Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden. Und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.
Was siehst du aber den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr? Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und siehe, der Balken ist in deinem Auge? Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen.
Gebt nicht das Heilige den Hunden, werft auch nicht eure Perlen vor die Schweine, damit sie diese nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.
Richtet nicht nach dem, was vor Augen ist, sondern richtet gerecht.
Da geriet David in großen Zorn über den Mann und sprach zu Nathan, so wahr der Herr lebt, der Mann ist ein Kind des Todes, der das getan hat. Dazu soll er das Schaf vierfach bezahlen, weil er das getan hat und sein eigenes geschont hat. Da sprach Nathan zu David, du bist der Mann.
Additional references
- → Matthäus 5-6
- → Matthäus 18
- → Jeremia über das trügerische Herz
Practical Application (5)
- 1 Prüfe dein eigenes Herz zuerst: Bevor du jemand anderen korrigierst, prüfe dein eigenes Herz vor Gott im Gebet. Frage dich: Ist da ein Balken in meinem Auge, den ich noch nicht gesehen habe?
- 2 Korrigiere aus der richtigen Motivation: Stelle dir die Frage: Will ich aus Liebe den anderen korrigieren oder aus einem Gefühl der Überlegenheit? Bin ich mir bewusst, dass ich theoretisch auch zu den Sünden meines Gegenübers fähig bin?
- 3 Begegne anderen auf Augenhöhe: Wenn du Menschen in der Seelsorge oder im Gespräch begegnest, tue es auf Augenhöhe als begnadigter Sünder. Verstehe, dass du aus dem gleichen Lehm geformt bist wie dein Gegenüber.
- 4 Entwickle Weisheit im Umgang mit Skeptikern und Feinden: Bitte Gott um Weisheit, zwischen Menschen zu unterscheiden, die offen für Gottes Wahrheit sind, und solchen, die als erklärte Feinde nur deine Zeit verschwenden wollen. Im Zweifel habe Geduld, aber erkenne auch Grenzen.
- 5 Erkenne deine eigene Sündhaftigkeit an: Wenn du noch nicht an Jesus glaubst oder stolz auf deine eigene Gerechtigkeit bist, erkenne an: Dein größtes Problem sind nicht die Sünden anderer, sondern deine eigenen Sünden. Nimm Jesu Vergebungsangebot an.